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Hosanna


Zwei Jahre Planung, Vorbereitung, Ideen und Ideen verwerfen...
Üben, lernen, ausprobieren...
Treffen, singen, spielen...
Summen, brummen, Takt klopfen...
Text lernen und vergessen, Stimme suchen, finden und wieder verlieren...
Lachen, weinen, feiern...

Im Vorfeld war zu hören, zwischen Haltern und Marl sei es kurzfristig zu einem Warenengpass gekommen. Es soll angeblich keine braunen, beigen oder olivfarbenen KleidungsstĂŒcke mehr auf dem freien Markt gegeben haben. Ebenso seien  Baseballcaps und Billigsonnenbrillen nur noch unter der Hand zu  haben...! GerĂŒchten zufolge soll es an diversen WĂŒhltischen zu ausufernden “Schlammschlachten” gekommen sein!

Leider wurde uns die Reservierung fĂŒr die Zeche Ewald wegen baulicher MĂ€ngel noch kurzfristig abgesagt. Gut, dass wir das ASG haben! Andreas berufliche WirkungsstĂ€tte war nicht nur unser Probenhauptsitz. Hierhin wurde auch ganz fix und unbĂŒrokratisch die öffentliche Generalprobe am Samstag, dem 19. September, verlegt.

Wie es sich gehört, hatte am Abend zuvor bei unserer letzten Probe hinter verschlossenen TĂŒren nichts so geklappt wie es sollte. Beste Voraussetzungen!

Und es lief! Jesus, Judas, Maria Magdalena, Herodes, Pontius Pilatus, Hohepriester und Apostel...alle sangen sich in die Herzen der Zuschauer. Das Orchester glÀnzte aus dem Verborgenen. Und auch wir gaben unser Bestes. Der Applaus und die positiven Manöverkritiken gaben uns den nötigen Aufschwung.

Und so sind wir dann eine Woche spÀter im Marler Theater wieder angetreten.

 

 

 

Lampenfieber
1 Akt
2 Akt

Lampenfieber?

1. Akt

2. Akt

 

 

 

Eine ganz andere BĂŒhne, grĂ¶ĂŸer und weiter, bot den Hauptdarstellern mehr Entfaltungsmöglichkeiten, die Dirk-Herodes dann beinahe nutzte um Markus-Jesus in seinem Gefangenenstuhl mal ganz anders von der BĂŒhne zu befördern.....

Showgirls und Akrobaten konnten sich hier richtig austoben! Die „Siechen und Kranken“ wirkten auch sehr plastisch. Und nicht zuletzt waren auch wir Chormitglieder in unserer Bewegungsfreiheit nicht eingeschrĂ€nkt. Nur trauten wir uns nicht immer so richtig, unsere angestammten PlĂ€tze zu verlassen. Das Orchester hatte wieder einen Platz im Hintergrund. Wir stellten uns vor, daß hier in diesem Kellerverlies auch das Phantom der Oper zu hause ist!

Am Samstag war die Vorstellung ausverkauft und wir in einem euphorischen Höhenflug, von dem uns auch nicht so ganz getroffene Töne und ein verpasster Einsatz nicht herunterholen konnten! Sonntag waren nicht alle PlÀtze besetzt, aber wir waren wieder berauscht vom Applaus. Und haben dieses Mal an anderer Stelle verhauen.

Aber wir sind Laien, HobbysĂ€nger, die doch ihre Sache wirklich gut gemacht haben und so voller Tatendrang und Einsatzfreude, mit so viel Schwung und Begeisterung an dieses Projekt heran gegangen sind! Trotz des Erfolges sind wir wehmĂŒtig, denn fĂŒr uns gehen zwei Jahre mit neuen Erfahrungen, Erlebnissen, Freizeitstress und mit neuen Freunden zu ende!

Auf Wiedersehen Maud, Trude, Knut und Ralph, vielleicht habt Ihr ja noch mal so einen genialen Einfall in Andreas Garten um Mitternacht!

Bye bye Rene, so knurrig warst Du gar nicht!

TschĂŒss Markus und Thomas, Madeleine und Debby, Dirk und Daniel, Dennis I, Dennis II, Deniz und Johannes....

wir sehen Euch auf der BĂŒhne!

 

 

 

Markus Psotta singt Gethsemane aus Jesus Christ Superstar

 

 

 

Das JC Orchester

 

 

 

Programmheft JC